SEPA = Single Euro Payments Area

SEPA wurde zum 1. Februar 2014 eingeführt. Ab diesem Datum müssen Überweisungen und Lastschriften nach den SEPA-Verfahren durchgeführt werden.
SEPA steht für die Vereinheitlichung des bargeldlosen EURO-Zahlungsverkehrs (Überweisungen, Lastschriften) innerhalb des SEPA-Raums.

In welchen Ländern gilt SEPA?

EU-Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Zypern; außerdem: EWR-Staaten: Island, Liechtenstein, Norwegen; sowie: Schweiz und Monaco.

Welche Vorteile habe ich als Kunde von SEPA?

Durch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften werden bargeldlose Zahlungen europaweit vereinheitlicht und können damit einfacher, günstiger und schneller abgewickelt werden.

Welche Nachteile habe ich als Kunde?

Bei der Fondsdepot Bank haben Sie keine Nachteile durch die Nutzung von SEPA.

Wichtig ist, dass seit dem 1. Februar 2014 die Erteilung von Mandaten (früher Einzugsermächtigungen) nur noch mittels entsprechendem Formular möglich ist. Dieses stellt Ihnen die Fondsdepot Bank selbstverständlich rechtzeitig zur Verfügung.

Ab wann muss auf SEPA umgestellt werden?

Bis zum 31. Januar 2014 wurden die SEPA-Zahlverfahren parallel zu den bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren angeboten. Eine Verpflichtung zur Umstellung auf die SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift besteht somit seit dem 1. Februar 2014.

In welcher Währung sind SEPA-Zahlungen möglich?

Zahlungen per SEPA sind nur in Euro möglich. Mit der Einführung von SEPA sind auf EUR lautende Überweisungen in die Länder des SEPA-Raums kostenfrei. Für Transaktionen in anderen Währungen müssen Bankkunden wie bisher eine Auslandsüberweisung tätigen.

Was verbirgt sich hinter der IBAN?

An die Stelle der herkömmlichen Kontonummer und Bankleitzahl tritt die IBAN - International Bank Account Number. Sie hat insgesamt 22 Stellen und beginnt mit einem Länderkürzel - DE für Deutschland. Daran schließt sich eine zweistellige Prüfziffer an, die bisherige Bankleitzahl und die Kontonummer. Dank der Prüfziffer bekommt der Bankkunde sofort eine Fehlermeldung, wenn er sich bei der Zahlenabfolge vertippt hat. Das ist ein großer Vorteil, insbesondere seitdem Banken den Namen des Kontoinhabers und die Kontonummer nicht mehr abgleichen.

Wozu dient der BIC?

Beim Bank Identifier Code handelt es sich um die internationale Bankleitzahl, welche die achtstellige, deutsche Bankleitzahl mit der Einführung von SEPA ablöst.

Was ändert sich bei Überweisungen?

Bei Überweisungen ist die IBAN und BIC des Einzahlkontos bei der Fondsdepot Bank anzugeben. Diese Information wurde Ihnen per Brief mitgeteilt bzw. können Sie diese bei uns nachfragen.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?

Hierbei handelt es sich um eine eindeutige und kontounabhängige Kennung, die EU-weit gültig ist und den Zahlungsempfänger – in unserem Fall die Fondsdepot Bank – eindeutig als Lastschrifteinreicher identifiziert. In Deutschland hat die Nummer 18 Stellen.

Für Deutschland übernimmt die Deutsche Bundesbank die Ausgabe der Gläubiger-Identifikationsnummer in Abstimmung mit der Deutschen Kreditwirtschaft (DK).

Die Gläubiger-ID der Fondsdepot Bank lautet: DE55ZZZ00000261267

Was ist ein Lastschriftmandat?

Das Mandat löst mit der Einführung von SEPA die Einzugsermächtigung ab und ist gekennzeichnet durch eine Mandatsreferenznummer, die bei jeder Zahlung per Lastschrift im Verwendungszweck mitgegeben wird. So kann über die Mandatsreferenznummer jederzeit nachvollzogen werden, auf Basis welchen Mandats der Einzug per Lastschrift erfolgt. Das Mandat ist schriftlich auf bereitgestelltem Formular zu erteilen. Wird das Mandat ab Erteilung über einen Zeitraum von mehr als 36 Monaten nicht genutzt, verfällt es.

Bestehende Einzugsermächtigungen werden in SEPA-Lastschriftmandate gewandelt und um die Mandatsreferenznummer und Mindestangaben ergänzt.

Aufgrund der Umstellung auf das SEPA-Basislastschriftverfahren können Aufträge zu Bankverbindungen, Käufen und Sparplänen per Lastschrift ab Februar 2014 nur noch auf unseren dann gültigen Formularen erteilt werden.

Was ist die Mandatsreferenznummer?

Die Mandatsreferenznummer ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung.

Angezeigt wird diese durch die Fondsdepot Bank auf den Depotabrechnungen (ab Dezember 2013), bei Depoteröffnung auf den „Kundenstammblättern“ sowie bei der Pre-Notification bei Hinterlegung eines neuen Planes.

Wie lange kann man die Lastschrift zurückgeben?

SEPA-Basislastschriften, bei denen ein gültiges Mandat vorliegt, können bis zu acht Wochen nach dem Belastungstag zurückgegeben werden. Fehlt das Mandat, verlängert sich die Frist auf 13 Monate.

Was ist eine Pre-Notification?

Mit der Einführung von SEPA wird jede Lastschrift vorab per Pre-Notification durch die Fondsdepot Bank avisiert. Für Einmalkäufe per Lastschrift erfolgt die Pre-Notification auf der Depotabrechnung. Bei der Neuanlage bzw. Änderung von Sparplänen wird die Pre-Notification unmittelbar nach der Hinterlegung/Änderung versandt. Die Pre-Notification enthält neben der Mandatsreferenznummer (ermöglicht eine eindeutige Zuordnung der Lastschrift zum Mandat) und der bezogenen Bankverbindung den Betrag, das Buchungsdatum sowie bei Sparplänen Rhythmus und ggf. Dynamisierung.